Auf den Kufsteiner Hausberg – Pendling, 1565 m

Unsere gut gemischte Gruppe (4 W, 4 M) nahm am Thiersee die Stöcke in die Hand und auf gings im schattigen Wald nach oben. Teils auf breiten Forstwegen aber mehrheitlich auf kleinen Steigen ging es zum „Gipfel“ etwas unterhalb des Pendlinghauses. Ein klassischer Gipfel war es nicht, nur das am Boden liegende Kreuz deutete darauf hin. Für eine kleine Brotzeit war er aber ideal – bis auf die lästigen beißenden Fliegen. Die eigentliche, so viel gepriesene Aussicht auf Kufstein, Zahmer und Wilder Kaiser konnten wir von einer Bank bzw. am Pendlinghaus genießen. Zahlreiche Radfahrer (in der Mehrzahl E-Biker) waren ebenfalls dort. Eigentlich war die Einkehr erst in der Kala-Alm geplant. Doch unser vorausschauende Tourenleiter Harald sah schon die Regenwand aus Westen auf uns zukommen, und so wurde kurzfristig im Pendlinghaus ein Panoramatisch gefunden, an dem wir mit Heiß- und isotonischen Getränken den Schauer in Ruhe abwarten konnten.

Felsspalten und kleine Höhlen auf dem Abstieg erweckte bei dem einen oder anderen den Entdeckergeist. Das Heimkehrerkreuz war dann ein „richtiges“ Gipfelkreuz, das sich für das Gruppenfoto anbot. Über die Kala-Alm gings zurück zum Parkplatz, wo es, kaum, dass wir losfuhren, nochmals leicht zu tröpfeln anfing.

Dank an Harald für die Leitung und das sichere chauffieren des DAV Buses. Eine schöne Tour mit knapp 1.000 hm und 15 km.

Fotos: Teilnehmer

Wandertage im oberen Ennstal

Voller Freude, fuhren am Morgen des 7. Juni, Gertrud, Walter, Gisela, Arthur, Irmi und Maria mit mir, im DAV-Mobil, ins obere Ennstal. Bevor wir das Hotel erreichten, unternahmen wir von Filzmoos aus, schon mal eine Eingehtour. Diese führte uns bei bestem Bergwetter zum aussichtsreichen Gipfel des Rossbrand, 1770 m. Nach kurzer Fahrt wurden wir, in gewohnter Freundlickeit, von der Familie Gürtl in ihrem Hotel in Haus im Ennstal begrüßt und konnten unsere Zimmer beziehen. Die Küche war hervorragend und wir wurden die ganze Woche, bei gebuchter Halbpension, abwechslungsreich und mit steirischen Spezialitäten verwöhnt. Am Montag waren die Wetteraussichten noch am besten  und so ging es gleich auf die Königstour. Nach interressanter Auffahrt zur Ursprungalm, gelangten wir auf schattigen Traversen zum Kamm und zum Tagesgipfel, Hochfeld mit 2189 m Seehöhe. Es erwartete uns ein fantastischer Rundblick über die Niederen Tauern. Von hier führte uns der Giglach-Höhenweg auf dem felsigem Kamm an vielen kleinen Seen vorbei, hinab zur Ignatz- Mattis- Hütte, in herrlicher Lage, über dem wunderschönen See. Vom Giglachsee führt uns der alte Römerweg wieder zur Ursprungalm. Beim Auf- und Abfahren blieb uns eine Begegnung mit dem Postbus erspart. Der Dienstag brachte uns dann die Wetterwende! Wir nutzten noch die schönen Vormittagsstunden und stiegen vom Friedenskirchlein über den felsigen Florasteig hinauf zum “Stoderzinken” am Dachstein-Massiv, welcher ebenfalls eine hervorragende Aussicht bot. Am Abend zeigte ich einen Film von der Bergwoche 2020 in diesem Haus!  Nach dem Einsetzen des Regens genossen wir, wie auch an den folgenden Tagen, die anderen Genüsse des Hotels, wie Sauna und Hallenbad. Als die Wolken am Mittwochmorgen die Berge frei gegeben hatten, zeigten sich die höheren Berge in frischem Weiß. Es wurde der Wasserwandertag mit Nass von allen Seiten. Da die Silberkarklamm zwar recht eindrucksvoll, aber auch kurz war, entschieden wir uns am gleichen Tag noch die “Wilden Wasser” im Untertal zu besuchen. Während einer Regenpause, in der wir gerade mit dem Bus unterwegs waren, regnete es am Parkplatz Riesachfall wieder aus vollen Kannen und ich musste den ersten “Streik meiner Wanderer-Gewerkschaft” erleben. Mit einigen Wanderwilligen, erkundeten wir die imposanten Riesachfälle, setzten dann aber noch eins oben drauf und erledigten den “Alpinsteig Höll” gleich mit! Nach dem Abstieg, trafen wir uns alle im Gasthaus wieder und fuhren zurück zum Hotel. Der Donnerstag gestaltete sich fast niederschlagsfrei. Bei angenehmen Temperaturen, nahmen wir die mehr als 1500 Aufstiegsmeter zur Bärfallspitze in Angriff. Ab 1000 m gingen wir mehr und mehr durch Schnee. Unser Gipfel bot einen umfassenden Rundblick über die, neu mit Schnee bedeckten, Tauerngipfel! Der Rückweg führte uns über den namengebenden Gipfel “Hauser Kaibling” zur Seilbahnstation. Die seit 1960, mit ausgeklügelter Fördertechnik, funktionierende Hauser Tauerbahn endet fast am Hotel. Der Freitag bescherte uns wieder regnerisches und kühles Wetter mit einigen sonnigen Abschnitten. Es stand die 3-Seentour im Seewig-Tal auf den Plan. Ein Linienbus brachte uns zum Steirischen Bodensee, von wo aus die Wanderung begann. In den aussichtsreichen Serpentinen am Bodeseewasserfall zum Hüttensee, geht schon gerne mal Einer verloren. Beim Warten, kommt er dann wieder zum Vorschein, auch wenn die Farbe von Hut und Rucksack nicht stimmt. Vorbei am Hüttensee und dem Schleierwassefall, geht es hoch zum Obersee. Es regnet mal wieder und wir suchen die in der Nähe gelegene Hans-Wödl-Hütte auf. Hier gab es Steirerkas, leckere Kuchen und passende Getränke dazu! Nach dem Abstieg brachte uns der Wanderbus zurück nach “Haus”. Der letzte Abend im Hotel war nochmal sehr gemütlich und lustig. Am Samstag früh regnete es wieder richtig! Nach der Abfahrt, zeigten sich am Himmel die ersten blauen Lücken für unsere letzte Wanderung. Ziel war die legendäre Reiteralm Runde, welche wir dank der noch gültigen Sommercard gehen konnten. Gasselhöhe und Rippetegg waren schnell erreicht. Einige unserer Gipfelstürmer bestiegen noch den Schober und wählten den Abstieg, über den Spiegelsee, zur Einkehr. Die anderen nahmen den Weg über den Spiegelsee zum Untersee und setzten mit der SB-Fähre über. Mit herrlichen Aussichten und blumenreichen Wegen war dieser Tag ein toller Abschluß in der Gasselhütte. Wir nahmen gemeinsam Abschied von der wunderschönen Bergwelt des oberen Ennstales und traten die Heimfahrt an. In ruhiger und staufreier Fahrt erreichten wir gegen 17 Uhr Burghausen. Vielen Dank für euer Durchhaltvermögen, euern Elan auch bei schlechtem Wetter unterwegs zu sein. Es hat Spaß gemacht mit euch!                     Text: Harald, Fotos von mir und den Teilnehmern

Nesselauer Schneid – Haaralmschneid

On Tour waren heute: Irmgard, Susanne, Walter, Gertrud, Anita, Robert, Helmut und ich.

Auf dem Programmpunkt stand:

Wandern durch den Märchenwald bei Ruhpolding – schließlich der Aufstieg über den Grat auf die Nesselauer Schneid –  weiter hinüber bis zur Haaralmschneid – von dort der Abstieg – Einkehr in der Haaralm  – schließlich über den unmarkierten Steig im Wald zum Parkplatz Brand.

So ähnlich führten wir den Plan auch durch. Durch den vorangegangenen Niederschlag war es nicht sicher, ob es zu feucht ist für diese Gratwanderung. Glücklicherweise trocknete der Untergrund recht gut ab und so gut zu begehen. Die einzige nordseitige Querung war leicht überzuckert mit Schnee. Aber auch das hatten alle konzentriert gemeistert.  Die Einkehr an der Alm mussten wir vertagen, da gerade heute die Rinder aufgetrieben wurden.  So hatten die Senner/-innen verständlicherweise nicht die Muse, sich um hungrige und durstige Wanderer zu kümmern.

Aber auch Bedürfnisse nach Kuchen, Kaffee uns. konnten wir abschließend im Ort Ruhpolding genügend befriedigen.  Somit war es für alle ein schöner, teilweise spannender Tag. Ich danke allen für die so angenehme Begleitung.

(Bericht: Monika Hofmeister, Photos: Teilnehmer)

Frühlingswanderung zum Zinnenberg

Die Samstagstour führte uns am 18. April, auf einen eher unbekannten Berg im langen Klausenkamm, zwischen Spitzstein und Laubenstein, dem Zinnenberg.

Wir fuhren mit 3 PKW’s, bei stabil gutem Aprilwetter, ins Priental zum Parkplatz Innerwald. Hier trafen wir mit Ludwig und Edeltraud zusammen und los ging’s. Nach der Ortspassage stiegen wir links, steil über Weiden und lichten Bergwald, zum seichten Grat hinauf. Aussichtsreich ging es durch Latschen und felsdurchsetzte Wiesen, zum Gipfel des 1565 m hohen Berges. Erstaunlicherweise hatten sehr viele Wanderer den Zinnenberg als Ziel gewählt! Nach einer Rast mit schöner Aussicht, aber wenig Sonne, stiegen wir abwärts über die weite Hochfläche, auf der viele Krokussen blühten. Vorbei an der Ruine der Feichtenalm, erreichen wir den Sattel vorm Brandlberg. An dessen Nordseite lag noch viel Schnee. Deshalb gings gleich südseitig hinab zur Brandlbergalm. Dieser Weg führte uns eindrucksvoll durch ein Schneebruch-Waldgebiet, das im letzten Jahr aufwändig wieder begehbar gemacht wurde. Nach einer neuerlichen Pause, bei Sonnenschein und schöner Aussicht, stiegen wir ganz hinunter nach Innerwald zum Parkplatz. Auf der Heimfahrt gab es noch einen Stop beim Cafè Pauli, dessen Parkplatz, schon von Weiten sichtbar, gut mit super vielen Autos besetzt war! Zu unserem Erstaunen fanden wir sofort Platz, wurden freundlich und schnell mit leckeren Kuchen, Torten und diversen Heiß- und Kaltgetränken bedient.

Es war ein toller Ausklang eines schönes Bergtages!

Text und Fotos: Harald Wagner

Auf dem Schafberg – statt Frühling dichte Schneedecke

Die Tage vorher hatten es schon angedeutet – der Frühling läßt auf sich warten. Und so packten wir statt T-shirt und Sonnenhut unsere Schneeschuhe und Mützen ein. Kurz nach 8 Uhr war Start am Wolfgangsee bei Nebel über dem Wasser. Die Berggipfel waren mit ihren weißen Spitzen gut zu erkennen aber zeitweise von dunklen Wolken umhüllt.

Nach einer Stunde steilen Aufstiegs kam der Schnee. Kurz vor der Mittelstation der Schafberg – Zahnradbahn schnallten wir unsere Schneeschuhe an, die das Gehen doch erheblich erleichterten. Es gab auch Mutige, die mit mehr oder weniger geeigneten Schuhwerk dem Gipfel entgegen strebten, doch die versanken immer wieder bis über die Knie im Schnee ein. Auch mit Schneeschuhen war es auf Grund der Steilheit anstrengend.

Die Belohnung an der Himmelspforte und am Gipfel war ein grandioser Blick auf Achen-, Mond- Wolfgang und Fuschlsee. Bei dem eisigen Wind und den bizarren Schneeskulpturen an den Bäumen konnte man gar nicht glauben, dass unten frühlingshafte Temperaturen von rund 20 Grad herrschten. Nach einer ausgiebigen Brotzeit mit Sonnenfaktor kam der Spaßfaktor: abwärtslaufen auf ungespurten Schneehängen.

Nach rund 7 Stunden und 1.200 hm kamen wir unten am Auto wieder an. Ein Sprung in den See wagte niemand, aber der wohlverdiente Apfelstrudel schmeckte allen.

Herzlichen Dank an Helmut für die Organisation und die umsichtige Tourenführung.

Foto: Helmut Auer, Dorothea Friemel

Powdertour aufs Kreuzeck

Skitourentage auf der Neuen Bamberger Hütte

Die Ausgangssituation war spannend: Würden wir in den Kitzbühler Alpen ausreichend Schnee finden für unser Vorhaben? Auf den Weg machten sich trotzdem:  Tommy, Lisa, Lorenz, Jenny, Ingo, Helmut und Monika.Tatsächlich konnten wir am Parkplatz im „Kurzen Grund“ bereits voller Optimismus die Ski anschnallen weil alles schön verschneit war. Dieser Optimismus trübte etwas ein, als wir uns zwischendurch  mit den Skiern in der Hand am Sommerweg von einer Eisplatte zur nächsten durchkämpften.

Aber: Angekommen auf der Neuen Bamberger Hütte blickte man  zuversichtlich nach oben: Hier lachte die Sonne und glänzte der Schnee. Und Gerüchte besagten, dass es da oben „Buiver“ zu finden gäbe. So schnallten wir nochmal die Ski an und suchten (und fanden!!!) tatsächlich noch etwas unverspurtes Gelände für ein paar schöne Schwünge zurück zur Hütte.

Spannend wurde es auch vor dem Abendessen: Der Wirt verriet aus taktischen Gründen nicht, was er uns vorsetzen würde. Aber die Überraschung war postitv:  das Abendmenü stellte sich als hervorragend heraus.

Das Ziel am nächsten Tag war der Gipfel des „Östlichen Salzachgeier“s. Zeitig schlurften wir los. Denn es lag eine ordentliche Strecke vor uns.  Am Markkirchl, das die Grenze von Tirol und Salzburg markiert, bogen wir ab bis wir  zur „Ersten Brücke der Salzach“ kamen, die über die  eigentlich recht unscheinbaren Quelle unsers  heimatlichen Grenzflusses führte. Von nun an ging es stetig bergauf. Die letzten Höhenmeter bis zum Gipfel wurde es noch richtig steil, und so  absolvierten wir diese ohne Ski und teilweise auf „allen Vieren“. Die herrliche Aussicht dort oben, sowie die wunderbaren Abfahrten wieder hinunter wurden dokumentiert von „Sumsi“, der Drohne aus Ingos Rucksack. Sie hat ihn brav verfolgt, und wunderbare Filmsequenzen geliefert.

Am folgenden Morgen war weiterhin Sonne und Motivation  in ausreichender Menge vorhanden. So zog unsere Gruppe nochmal aus, fanden einige pulvrige Hänge, die noch absolviert werden “mussten“. Somit fanden die Tage einen wunderbaren Ausklang. Vielen Dank, Tommy für die wieder einwandfreie Planung und Führung durch die Tage und allen anderen für die so angenehme Begleitung.

(Text: Monika Hofmeister, Bilder: Monika, Lisa Wimmer)

Schneeschuhtage im Dreiländereck

An einem Freitag, bei leichtem Nieselregen, starteten 14 Schneeschuhbegeisterte in Richtung Lusen im Bayrischen Wald. Organisiert und geplant war das Wochenende von Angelika, unterstützt bei den Touren wurde sie von Helmut. Im Gegensatz zu den Vorjahren gab es genügend Schnee, so dass wir immer schon kurz nach dem Parkplatz die Schneeschuhe anlegen konnten. Für den 1. Tag war eine Rundtour auf den Lusen (1373m) geplant. Mit Start in Waldhäuser und vorbei an der gläsernen Arche ging es dann mäßig steil aufwärts.  Über die „Himmelsleiter“ , wo mancher dann doch etwas aus der Puste kam, erreichten wir den steinigen Gipfel und hatten bei strahlendem Sonnenschein eine gute Fernsicht bis weit ins Tschechische und in Richtung Alpen. Nach einer sonnigen Mittagspause am Lusenschutzhaus ging es wieder zurück zum Parkplatz. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir unser Hotel Breitenberger Hof in Breitenberg im Dreiländereck, wo wir mit Saunabesuch und üppigem Abendessen den ersten Tag gemütlich ausklingen ließen.

Am Samstag war das Tagesziel der Dreisessel mit Einkehrmöglichkeit im Berggasthof Dreisessel. Von Oberschwarzenberg stiegen wir, vorbei am östlichsten Punkt Bayerns, zum Dreiländereck auf. Entlang des Grenzkamms, in mehrmaligem Auf- und Ab und in dichten Wolken, wanderten wir hinüber zum Dreisesselgipfel und zur Einkehr im Berggasthof. Nach leckerem Linseneintopf/Kaffee/Kuchen … waren wir wieder aufgewärmt und motiviert für den Rückweg. Der Adalbert-Stifter-Steig führte uns über das „Steinerne Meer“, einem Meer von Granitblöcken, welche durch die grün-gelben Flechten ein interessantes Farbspiel boten. Nach ca. 13 km und 600 Hm war das Abendessen mit obligatorischem Blutwurz mehr als verdient!

Der letzte Tag war der Besteigung des Tschechischen Plöckenstein (1379m) gewidmet. Nach einem eisigen, steilen Anstieg zur „Teufelsschüssel“ und der Besteigung dieser, wanderten wir über Forststrassen und kleine Steige hinauf zum Felsaufbau des Plöckenstein. Leider ließen dichte Wolken und leichtes Schneegestöber wenig Aussicht zu. So wendeten wir uns nach einer Mittagspause wieder dem Grenzkamm zu, wanderten, diesmal von der anderen Seite kommend, zum Dreiländereck und beendeten die Tour mit Abstieg zum Parkplatz. In Oberschwarzenberg kehrten wir ein und bei Schweinebraten, Kaffee und Kuchen klang diese 3-Tagestour gesellig aus.

Das Wetter hätte uns etwas mehr verwöhnen können. Trotzdem waren es wieder sehr schöne, erlebnisreiche Schneeschuhtage im Grenzgebiet von Bayrischen Wald, Böhmerwald und Sumavaregion.

Servus! Hans Huber

Alpenwanderer auf dem Gaisberg

Zu einer Winterwanderung machte sich ein Gruppe Alpenwanderer im voll besetzten Sektionsbus auf nach Salzburg. Pünktlich zum Start vom Schmedererplatz lichtete sich der Nebel immer mehr und es dauerte nicht lange, bis man in der Sonne die wärmsten Kleidungsschichten im Rucksack verstauen konnte. Der Weg führte über die Gehrsbergalm und nach Überqueren der Gaisbergstrasse auf gutem Steig an einem Felsfenster vorbei, das natürlich fotografiert werden musste. Nachdem der Schnee auf dem teils doch steilen Weg immer mehr wurde, wurden zur Sicherheit die Grödel montiert und so ging es ohne Problem zum Gaisberggipfel. Hier erwartete uns ein wolkenloser Himmel und eine fantastische Fernsicht. Das Genießen des Ausblicks auf die Stadt Salzburg mit dem Watzmann als Hintergrund und des ganzen Panoramas mit Dachstein bis zur Hochalmspitze in der Ferne erforderte dann auch eine ausgedehnte Gipfelbrotzeit. Der Abstieg erfolgte dann auf schönem Weg gemütlich über die Zistelalm und die alte Trasse der ehemaligen Zahnradbahn zurück zum Ausgangspunkt. Nachdem der Nachmittag noch jung war, ging sich auch noch eine Kaffee-Einkehr in Bergheim aus für eine kleine Nachbesprechung.

Fotos: Baumgartner

Kammwanderung am Eibleck

11 Alpenwanderer trafen sich am sonnigen Dienstagmorgen (4.11.), um in unsere schöne Bergwelt zu fahren. Nach einer abwechslungsreichen Fahrt, erreichten wir den Parkplatz Spielbergmaut in der westlichen Osterhorngruppe. Schon hier bot sich ein grandioser Blick übers Salzachtal auf die Berchtesgadner Alpen. Gut gelaunt begannen wir unsere kleine Wanderung durch einen Bergwald zum Moser-Denkmal, das an einen Förster erinnert, den ein Wilddieb erschoss. Kurz darauf kamen wir auf den Grünsattel. Von dort aus ging es nur noch sonnig weiter. Ein kurzer und schöner Aufstiegspfad führte uns zum Kallersberg (1.401 m), mit seinem sehr naturbelassenen Gipfelkreuz. Weiter am Kamm entlang, gelangten wir zum höchsten Punkt der Tour, das Eibleck, mit 1.518 m ü.d.M. Hier steht ein wahres Kunstwerk von Gipfelkreuz aus aufwändig gestaltetem VA-Stahl. Von hier grüßte schon das schneebedeckte Dachsteinmassiv herüber. Etwas absteigend, an urigen Baumruinen vorbei, ging es zum Ochsenberg (1.478 m), welcher ein hervorragender Aussichts- und Brotzeitplatz ist. Eine fast Rundumsicht vom Tennegebirge über die Berchtesgadner und Chiemgauer Alpen, Bayer- und Böhmerwald, bis hinüber zum Höllen- und Toten-Gebirge, eröffnet sich hier und verschönerte unsere ausgiebige Pause. Für unser gemeinsames Gipfelfoto haben wir sogar noch einen netten Fotografen gefunden.

Der Abstieg über die sonnigen Eibleck-Almen zum Parkplatz war dann schnell geschafft. Nach ein wenig Suchen fanden wir auch noch ein kleines Cafe, in dem unsere 11er-Gruppe gerade noch Platz hatte. Der Tagesumsatz mit Kuchen und Kaffee war dank uns auf jeden Fall gesichert. 😉  Durch einen kleinen Navi-Fehler gestaltete sich die Heimfahrt noch abwechslungsreicher und interessanter als die Hinfahrt. Es war ein super November Bergtag mit viel Sonnenschein, der für den eher trüben Oktober entschädigte!

Text: Harald
Fotos von den Teilnehmern