Halsalm

An einem sehr sonnigen Sommersonntag machten wir uns gemeinsam mit drei tollen Familien auf den Weg zur traditionell bewirtschafteten Halsalm. Unser Weg führte zunächst am wunderschönen Hintersee vorbei, danach begann der Aufstieg in die Berge. Unter den schattigen Baumkronen konnten wir uns immer wieder vor der Sonne schützen, doch der Anstieg war durchaus anspruchsvoll. Mit mehreren Pausen zum Ausruhen und Energietanken schafften wir es schließlich, gegen Mittag die Halsalm zu erreichen. Dort konnten wir uns stärken, entspannen und die schöne Aussicht genießen. Nach einer guten Pause machten wir uns wieder auf den Weg ins Tal. Leider sahen wir weder einen Steinadler noch einen Bartgeier, die im Klausbachtal nisten. Dafür besuchten wir das Informationszentrum des Nationalparks. Dort konnten wir ausgestopfte Tiere und Vögel aus der Region anschauen. Müde, aber glücklich über den schönen Tag in der Natur, fuhren wir am Ende wieder nach Hause.

Alpenwanderer erkunden die Wildschönau

Tag 1: Wie gewohnt ging es an einem Dienstag um 6:30 h vom Bahnhof in Burghausen los Richtung Hopfgarten im Brixental. Nur dieses mal mit Gepäck für drei Tage. Nach knapp 2 Stunden erreichten wir den Parkplatz in Oberau, wo uns Ludwig und Edeltraud Pichlmeier begrüßten. In ihrer „2. Heimat“ hatten sie drei Touren geplant. Die erste Tour, die Überschreitung nach Kelchsau, begann gleich am Parkplatz, führte im schattigen Wald aber auf recht steilen Pfad bergan. Die schon recht hohen Temperaturen ließen uns schwitzen. Aber der Roßkopf (1.731 m) empfing uns mit einer kühlen Gipfelbriese. Von hier war das vom winterlichen Skibetrieb geprägte Umfeld gut zu betrachten und der Blick ging weit über die Hohe Salve und Kaisergebirge hinaus. Vorbei am Halsgatterl (legendär, wie die Wildschönauer die Pest überlebten) und das Markbachjoch ging es steil herunter zu unserer Unterkunft „Mamoosenhof“ in Kelchsau. Unsere Fahrer Ludwig, Heinz und Angelika boten erstklassigen Service und holten nach einem erfrischenden Getränk auf der Terrasse die Autos und unser Gepäck. Tag 2: Die Wetteraussichten „versprachen“ einen heißen Tag, daher starteten wir früh. Ziel war der „Torhelm“ (2.494 m) im Langen Grund. Zunächst Schotterstrasse aber dann kleine Pfade führten hinauf zur Öfeleralm. Auf knapp 2.000 m waren die Temperaturen angenehm und wir waren „berauscht“ vom Almenrausch, der in voller Blüte stand und die Hänge rot färbte. Das letzte Stück war von leichten Blockgelände und von einem kleinen Schneefeld geprägt. Der Gipfel belohnte uns mit einer kühlenden, dunklen Wolke und einer fantastischen Aussicht auf die schneebedeckten Zillertaler Alpen. Auf dem Rückweg gab es noch Gelegenheit ein wenig zu botanisieren und zu erfahren, wie kalt ein Bergsee auf rund 2.000 m ist. Nach dem Abendessen im Hotel war musikalische Unterhaltung geboten. Anfänglich skeptisch, überzeugten uns die Musiker mit ihrem Können und es wurde sogar getanzt. Tag 3: unser Ziel war der Kurze Grund und die Neue Bamberger Hütte. Anfangs schattig im Wald an der Kurzen Grund Ache mit kleinen Wasserfällen entlang, erreichten wir nach knapp 2 h die Bamberger Hütte. Eine Gruppe ging weiter Richtung Schafsiedel (2.447 m), die andere nutzte die Zeit für eine Wellness-Muße-Stunde am wunderschön gelegenen Wildalmsee. Die Strecke zum Schafsiedel zog sich doch länger hin als gedacht, so dass wir beschlossen vorzeitig umzudrehen, um auch noch Zeit für ein kühlendes Bad im Wildalmsee zu haben. Es war purer Luxus mit klarem, erfrischendem Wasser und einem einmaligen Blick von der Wasseroberfläche auf die Zillertaler Alpen. Bei der Einkehr in der Neuen Bamberger Hütte genossen wir den guten Kuchen und den gut gelaunten Hüttenwirt, der uns die Tiroler Schöpfungsgeschichte näherbrachte. Problemlos kamen wir gut gelaunt und mit vielen schönen Eindrücken aus der Wildschönau im Kopf am frühen Abend wieder in Burghausen an. Herzlichen Dank an Ludwig für die…

JUGENDFEST BEIM DAV BURGHAUSEN AM 04. JULI 2026

Ein Tag voller Action, Gemeinschaft und guter Laune wartet auf euch!   WANN: Samstag, 04. Juli 2026 von 14 - 18 Uhr WO: Kletterhalle Burghausen   Dich erwarten spannende Kletterstationen, Spiele, Pizza, Kuchen und so manche Überraschung.   Kann man an einem Seil hochklettern? Wie fühlt sich ein Indoor-Klettersteig an oder wie schraubt man eigentlich eine Kletterroute? Finde es heraus und probiere Kletteraktionen aus, die du garantiert noch nicht kennst!   Außerdem kannst du andere Kinder und Jugendliche aus der Sektion und von den Naturfreunden Hochburg kennenlernen, gemeinsam Spaß haben und einfach einen coolen Nachmittag verbringen. Eltern sind zum Zuschauen, Anfeuern und Mitfeiern natürlich ebenfalls herzlich eingeladen!   JETZT ANMELDEN UND DABEI SEIN: https://www.dav-burghausen.de/events/jugendfest/   Wir freuen uns auf einen unvergesslichen Tag mit euch! WICHTIGER HINWEIS: Die Kletterhalle ist in der Zeit des Jungendfestes für den regulären Betrieb geschlossen! Ihr könnt die Kletterhalle bis 14 Uhr und ab 18 Uhr nutzen.

Gemeinschaftstour mit dem DAV Teisendorf: Die Überschreitung des Steinberges in den Berchtesgadener Alpen

Ein heißer Sommertag war angesagt  mit Gewitterwarnung ab Mittag.  Somit hatten wir durchaus Sorge, dass diese Voraussetzungen uns  bei der recht exponierten Tour ausbremsen könnten. Aber es kam anders… Pünktlich um 8 Uhr standen sechs Burghauser und sieben Teisendorfer DAVler am Parkplatz Hintersee. Nach kurzer Vorstellungsrunde marschierten wir los. Die Wahl des Anstiegs fiel auf den „alten Steig“. Abseits des Touristenstroms gelangten wir schattig , steil und abwechslungsreich bis zur Blaueishütte. Nach kurzem Stop für Photos und zur Auffüllung des Getränkevorrates führte uns der Weg ins Blaueiskar. Hier waren nicht nur wir, sondern auch einige Kletterer und viele Schärtenspitz-Asprianten unterwegs. Nach dem Abzweig zum Steinberg waren wir wieder nahezu alleine unterwegs. So zog unsere kleiner „Pilgerzug“ durch das plattige Gelände hoch bis zu unserem Gipfel. Eine ausgiebige Rast beim lauen Lüftchen und herrlicher Rundumsicht war nun angesagt.  Von der angesagten Hitze im Tal war hier oben nichts zu spüren. Abgestiegen sind wir nordseitig zuerst durch felsdurchsetzte Latschenpfade, später durch bewaldetes und nach wie vor  steiles Gelände. Lang erwartet, nach vielen weiteren konzentrierten Schritten standen wir schließlich vor der Schärtenalm – und Sekunden später am Tisch der Terrasse hinter Bier, Kuchen und Kaffee. Der letzte Programmpunkt des Tages stand noch bevor: Der Sprung zur Regeneration in das immer frische Wasser des Hintersees.  Hier hatte mich erfreulicherweise meine komplette Gruppe begleitet!  Erwähnen möchte ich auch noch, dass die angedrohten Gewitter nach wie vor nicht angekommen waren! Ein wunderbarer Bergtag ging nun dem Ende zu. Es war mir eine Freude mit Euch unterwegs zu sein. Vielen Dank auch an Bettina Köllerer vom DAV Teisendorf für die gemeinsame Tour. Eine harmonische Gruppe mit neuen Kontakten fand sich zusammen.   Es ist definitiv eine Fortsetzung der  Gemeinschaftstouren geplant. Mal sehen, wo es uns nächstes Jahr hinziehen wird…

Sommerrunde mit Rudersburg

Die Wetterprognosen stuften den 20.Juni als sehr heißen Tag mit Gewitterneigung, ab 13.00 Uhr, ein! Dennoch rollte am Morgen, dass mit gut gelaunten Wanderern, fast voll besetzte DAV-Mobil, Richtung Schleching. Der Aufstieg durch nordseitige Wälder war zu 2/3 zu einer breiten Forstraße geworden, so dass es doch ein ganz schön sonniger Weg war. Nur im oberen Drittel, gab es schöne Bergpfade und Wiesen. Schnell erreichten wir den sehr aussichtsreichen Gipfel, der uns sogar einige schattige Pausenplätze bot. Auch das 360°- Panorama zeichnete sich klar vom strahlenden Sommerhimmel ab. Es sah phantastisch aus und reizte uns, viele Fotos zu machen. Der Abstieg zur Naringalm, dem heimlichen Hauptziel der Tour, ging recht schnell. Hier wurden wir von den Almwirtinnen mit opulenten Brotzeiten und genügend kühlen Getränken bedient. Der Weg hinunter nach Kössen-Staffen, durch schattigen Mischwald, war recht erholsam. Extrem heiß, war dann der eine km Asphaltstraße, hinüber zum Eingang in die Entenlochklamm. Sehr eindrucksvoll und meist schattig ging es auf dem Schmugglerweg zum Rudersburger See. Von hier hatten wir noch einmal einem tollen Blick zu unsrem Gipfel zurück. Das AV-Mobil war perfekt geparkt und dadurch nicht aufgeheizt. Nach dieser langen Tour, gönnten wir uns noch ein kurzes und erfrischendes Bad im Tüttensee. Wir kamem zur angepeilten Zeit wieder in Burghausen an und das vorausgesagte Gewitter gab's gar nicht! Heiß war es schon, aber schön auch, vielen dank an Alle die dabei waren! Text und Fotos: Harald Wagner

Auf den Kufsteiner Hausberg – Pendling, 1565 m

Unsere gut gemischte Gruppe (4 W, 4 M) nahm am Thiersee die Stöcke in die Hand und auf gings im schattigen Wald nach oben. Teils auf breiten Forstwegen aber mehrheitlich auf kleinen Steigen ging es zum „Gipfel“ etwas unterhalb des Pendlinghauses. Ein klassischer Gipfel war es nicht, nur das am Boden liegende Kreuz deutete darauf hin. Für eine kleine Brotzeit war er aber ideal – bis auf die lästigen beißenden Fliegen. Die eigentliche, so viel gepriesene Aussicht auf Kufstein, Zahmer und Wilder Kaiser konnten wir von einer Bank bzw. am Pendlinghaus genießen. Zahlreiche Radfahrer (in der Mehrzahl E-Biker) waren ebenfalls dort. Eigentlich war die Einkehr erst in der Kala-Alm geplant. Doch unser vorausschauende Tourenleiter Harald sah schon die Regenwand aus Westen auf uns zukommen, und so wurde kurzfristig im Pendlinghaus ein Panoramatisch gefunden, an dem wir mit Heiß- und isotonischen Getränken den Schauer in Ruhe abwarten konnten. Felsspalten und kleine Höhlen auf dem Abstieg erweckte bei dem einen oder anderen den Entdeckergeist. Das Heimkehrerkreuz war dann ein „richtiges“ Gipfelkreuz, das sich für das Gruppenfoto anbot. Über die Kala-Alm gings zurück zum Parkplatz, wo es, kaum, dass wir losfuhren, nochmals leicht zu tröpfeln anfing. Dank an Harald für die Leitung und das sichere chauffieren des DAV Buses. Eine schöne Tour mit knapp 1.000 hm und 15 km. Fotos: Teilnehmer