Alpenwanderer Geigelsteinrunde

Bei herrlichem Wanderwetter begab sich die Alpenwanderergruppe im voll besetzten Sektionsbus Richtung Sachrang und dort hinauf bis zur Wandberghütte. Von da ging es über die Ackeralm hinüber zur Schreckalm und einen teils steilen Wiesenhang hinauf zur Mühlhornwand und den Kamm entlang über Wandspitz zum Gipfel des Geigelstein. Eine kleine Überraschung war es dann, da oben auf eine Gruppe Burghauser zu treffen. Es folgte eine ausführliche Gipfelpause und das Genießen einer fantastischen 360° Fernsicht, bevor man sich an den Abstieg Richtung Priener Hütte machte. Die eigentlich angedachte Einkehr dort musste allerdings entfallen, da die Hütte geschlossen war. Als mehr als adequaten Ersatz gab es dann auf der Ackeralm noch Kaffee und hervorragenden Kuchen, so dass wir uns frisch gestärkt nach einer doch langen und anspruchsvollen Tour wieder auf den Heimweg machen konnten. Fotos: Thomas Wokusch, Max Baumgartner 

Lehrreiche Wanderung über die Brennen an der Alz bei Garching

Das Wetter hätte nicht schöner sein können. Die Sonnen schien und der Auwald bot ausreichend Schattenplätze. Sabine Finster, Geschäftsführerin des Landschaftspflegeverbandes Altötting e.V. (LPV) führte uns in knapp 2 Stunden kundig über 4 vom Landschaftspflegeverband wieder hergestellte sogenannte Brennen. Brennen sind flussbegleitende trockene und nährstoffarme ehemalige Kiesinseln, auf die, der Name  suggeriert es schon, die Sonne herunter „brennt“. Pflanzen- und Tiere müssen mit diesem Extremstandort zurechtkommen. Und wie sie das tun. Uns empfing ein wahres Blütenmeer, auf dem sich zudem zahlreiche Heuschrecken und Schmetterlinge tummelten. Sabine Finster erklärte uns, wie der LPV vorgeht. Die Brennen wurden früher beweidet und wurden so offengehalten. Durch das Einstellen der Beweidung sind sie verbuscht. Ist der Grundeigentümer einverstanden, stellt der LPV mit Hilfe von Landwirten diese Bereiche wieder frei. Nur einzelne Wacholder oder Kiefern bleiben stehen. Die freigestellten Flächen werden dann mit Brennen-Saatgut, das der LPV von bereits wieder hergestellten Brennen mit einem sogenannten E-Beetle "erntet", angesalbt. Um die Flächen weiterhin freizuhalten, ist eine jährlich Mahd notwendig. Die Entwicklungsschritte von einer frisch entbuschten Brenne, die noch sehr karg und fast unansehnlich aussieht, bis hin zu einer seit über 25 Jahren gepflegten Fläche direkt am Fluss konnten wir vor Ort eindrücklich „nachgehen“. Höhepunkt war eine Brenne mit (fast) allen für diesen Lebensraum typischen Pflanzen. Hier standen Pyramidenorchis, Fuchsknabenkraut und Mückenhändelwurz neben der parasitisch lebenden Gelben Sommerwurz; gelbe Ochsenaugen und lila Natternkopf ergänzten sich farblich prächtig und dazwischen flirrte das zarte Zittergras. Ein weiterer Höhepunkt war dann noch die Entdeckung von Türkenbund Lilien. Leider hält auch hier das invasive Berufkraut Einzug. Als kleiner Beitrag zur Bekämpfung rupften wir einige aus. Aber eine größere Aktion wäre notwendig, um dieser sich schnell ausbreitenden Pflanze Einhalt zu gebieten. Vielleicht ergibt sich eine Gelegenheit, dass Interessierte des DAV den LPV in seinen Bemühungen unterstützt. Voller neuer Eindrücke und Wissen über einen besonderen Lebensraum im Landkreis Altötting endete diese Exkursion. Wir fuhren heim und freuten uns auch darüber, dass Deutschland sein zweites EM Gruppenspiel gewonnen hatte.

Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN

Der Alpenverein Burghausen radelt für ein gutes Klima. Unterstützt den DAV Burghausen vom 05-27.Juli 2024 ! Bereits seit 2008 existiert der Wettbewerb STADTRADELN, bei dem man 3 Wochen lang in die Pedale tritt für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität in seiner Kommune. Seit vielen Jahren beteiligen sich der Landkreis Altötting und auch die Stadt Burghausen an dieser Kampagne. In diesem Jahr findet der Wettbewerb statt vom Freitag, 05.07 bis Donnerstag, 25.07.2024. Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es primär um Spaß am Fahrradfahren und darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Alle, die in der Stadt Burghausen im Landkreis Altötting wohnen, arbeiten, einem Verein (z.B. dem Alpenverein Burghausen) angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können beim STADTRADELN mitmachen und unter einem Team starten. Dem Team mit den meisten geradelten km und meisten Teilnehmern winken tolle Preise und Erwähnung in der Lokalpresse. Auch der Alpenverein Burghausen tritt als Team an, weil uns der Klimaschutz am Herzen liegt. Wir freuen uns auf rege Beteiligung an unserem Team. Die Teilnehmer sollen so oft wie möglich das Fahrrad privat und beruflich nutzen und alle ihrer geradelten km bei unserem Team eintragen. Bitte motiviert auch Freunde und Bekannte sich unserem Team anzuschließen und meldet euch gleich heute an. Die Teilnahme ist denkbar einfach: • Aufrufen von Stadtradeln • Button „Jetzt mitmachen“ • „Registrieren“ für neue Teilnehmer „Login“ für Teilnehmer, welche sich in den vergangenen Jahren bereits am Stadtradeln beteiligt hatten (mit ihren Zugangsdaten) • Kommune und Land sind bereits richtig ausgefüllt • Team „Alpenverein Burghausen“ im Drop-Down-Menü auswählen • Persönliche Daten ausfüllen Die Team-Teilnehmer können später ihre geradelten km unter ihren Zugangsdaten im Wettbewerbszeitraum 05.- 25.07.2024 eintragen. Wer gerne mit dem Smartphone arbeitet, kann auch eine entsprechende App herunterladen. Team-Captain ist unser Klimaschutzkoordinator Stefan Oberneder. Bei Fragen rund ums Stadtradeln wendet euch bitte an s.oberneder@dav-burghausen.de.

Schober am Tennengebirge

Nach den vielen Regentagen endlich ein schöner Bergtag! Mit dem Bus, der gerade frisch aus der Werkstatt kam, fuhren wir Richtung Berge und starteten gegen 9.00 Uhr bei bewölktem Himmel unsere Tour. Erst vorm Gipfel des Schobers zeigte sich die Sonne und wir genossen eine fantastische Sicht. Einige von uns besuchten noch das etwas tiefer gelegene Kreuz. Im Abstieg besuchten wir noch das Berliner Kreuz. Weiter abwärts wanderten wir über bunt blühende Almwiesen zur Gseng-Alm. Während wir einkehrten zog ein Regenschauer über uns hinweg. Im weiteren Abstieg wurden wir nochmal kurz nass, aber am Auto angekommen, waren wir wieder trocken. Eine schöne und durchaus anspruchsvolle Wanderung bleibt uns in Erinnerung.  Fotos: Harald Wagner und Thomas Wokusch.

Klettergriffe Verkauf

Wir verkaufen gebrauchte Klettergriffe (Aus Kunststoff und Holz) sowie Volumen, die wir in der Halle nicht mehr verwenden.Mehr Infos finden sich hier.

Der Rauhe Kopf – ein ruhiger Gipfel im Schatten des Untersbergs

Am ersten Sonntag im Mai fuhr unsere sechsköpfige Damentruppe nach Bischofswiesen, dem Ausgangsort unserer Tour. Am Parkplatz wurde mir ein „Starterpaket“ für die erste, offiziell geführte Bergtour übergeben. Vielen Dank Mädels! Gut motiviert marschierten wir am Parkplatz der Kastensteinerwandalm los. Nach einer knappen Stunde steil bergauf durch den Bergwald erreichten wir das „Blaue Kastl“. Natürlich konnten wir uns einen Blick hinein nicht verkneifen und lüfteten somit das „Geheimnis“ des Kastls. Bis auf das letzte Stück führte uns nun der Pfad abwechslungsreich weiter. Dann hieß es "Stöcke einpacken und Hand an den Fels!" Über leichte Kraxeleien erreichten wir den Gipfel. Hier genossen wir bei unerwartet perfektem Wetter den Ausblick auf die Berchtesgadner Bergschau. Vor allem die beeindruckende Südwand des Hochthrons ist hier zum Greifen nah. Nach ausgiebiger Rast verließen wir unser Gipfelplatzerl und stiegen zügig ab. Schließlich lockten noch Kaffee und Kuchen in der Kastensteinerwandalm.  Bericht Monika Hofmeister