Schneeschuhkurs Bochumer Hütte

An einem traumhaften, kalten, aber sonnigen Morgen ging es am 11. Januar mit Schneeschuhen los zur Bochumer Hütte. Nach dem Abladen des Übernachtungsgepäcks und einer Stärkung bei der wirklich einmaligen Hüttenwirtin Ilona, machten wir uns auf zum praktischen Üben mit dem LVS-System. Wir suchten mit LV-Gerät und übten uns im Umgang mit Sonde und Schaufel. Mit unterschiedlichen Methoden wurde die Hangneigung bestimmt und waren dann bestens vertraut mit der LV-Suche. Bei einer anschließenden Wanderung Richtung Rauber übten wir noch das Gehen mit Schneeschuhen im Steilgelände und in schmalen Passagen. Zurück in der Hütte wärmten wir uns auf und bekamen von Angelika noch viele Infos in Lawinenkunde und lernten den Lawinenlagebericht und Karten richtig zu lesen. Nach dem leckeren Abendmenü und einem wirklich lustigen, geselligen Abend verzogen wir uns in unsere Schlafkojen. Am nächsten Morgen - welch ein Winterwonderland - schneite es in dicken Flocken. Nach dem Frühstück wanderten wir zum Raubergipfel. Die Stimmung war traumhaft und es war schon eine kleine Herausforderung das Gipfelkreuz zu erreichen. Eisige Temperaturen bei Schnee, Nebel und Wind ließen uns bald wieder absteigen, um an einer geschützten Stelle erst mal die wohlverdiente Pause einzulegen. Auf dem Rückweg "powderten" wir durch ca. 30 cm Neuschnee hinunter, was für so Manchen auch eher eine rutschige Partie war. Der gute Apfelstrudel bei Ilona stärkte uns für den letzten Abstieg zum Parkplatz. Welch eine coole Truppe und ein wirklich geniales Wochenende. Vielen lieben Dank an Angelika! Text: Daniela Kalteis; Fotos: Daniela Kalteis und Markus Nußbaumer

Winterwanderung Auf die Große Plaike

Bei eiskalten Temperaturen aber fantastischen Wetter starteten wir vom Parkplatz oberhalb von Thalgau. Am ersten Aussichtspunkt, dem Steinwandl, eröffnete sich uns zum ersten Mal das Panorama auf die umliegenden Berge. Ein kleiner steiler Pfad führte weiter zur großen Plaike. Die ersten Sonnenstrahlen verwöhnten uns mit ein bisschen Wärme und wir legten am Heimkehrerkreuz die erste Pause ein. Von da an kam auch echtes Winterwanderfeeling auf. Auf einem gespurten Weglein gings auf einem Höhenweg entlang durch den Schnee. Mit Blick auf einen tiefblauen Himmel und die großen schneebedeckten Berchtesgadener Berge stiegen wir kurz ab um dann den steilen Endspurt auf den Kolomannsberg in Angriff zu nehmen.  Beim Kolomannskirchal ließen wir uns die restliche Brotzeit schmecken und genossen den Rundumblick. Noch ein einfacher Abstieg zum Genießen und der Parkplatz war auch schon erreicht. Was für ein toller Tag!

Surprise Surprise!!! Neue Routen

 Wir schrauben neue Routen für Euch. Der gesamte Bereich in der Kletterhalle und im Boulderraum ist daher am Samstag, 08.02.2025 ab 9:00 Uhr bis Sonntag, 09.02.2025 um 18:00 Uhr leider komplett gesperrt. Wir bitten um Verständnis, und wünschen Euch viel Spaß mit den neuen Routen, die wir schrauben. Euer Schrauber-Team

Kleiner und Großer Barmstein

Die Befürchtung, dass unser Wanderziel, die Barmsteine mit knapp 850 m Höhe zu niedrig sind, um aus dem Nebel herauszukommen, hat sich zum Glück nicht erfüllt.  Im Gegenteil: die Sonne begleitete uns den ganzen Tag und bescherte uns fantastische Blicke auf den Watzmann nebst Frau, Hochkalter und den Untersberg. In Hallein ging es zunächst durch die Altstadt über den Bürgermeister-Alois-Ödl-Steig durch den Wald zur Burgruine Thürndl. Über zahlreiche seilversicherte Treppenstufen gelangten wir auf den kleinen Barmstein, auf dessen Gipfel ein mit Raureif bedeckter „Maibaum“ steht. Von hier blickte man auf unser nächstes Ziel, den Großen Barmstein.  Wir konnten kaum glauben, dass dieser Felsen erwanderbar ist.  Nach Abstieg vom Kleinen Barmstein wanderten wir um den Großen Barmstein herum und es ging mit einer kurzen seilversicherten Kletterpartie hinauf. Nach gut einer Stunde erreichten wir das Gipfelkreuz und hatten einen wunderbar sonnigen und aussichtsreichen Platz für unsere Rast. Der Abstieg ging durch den Wald nach Kaltenhausen, wo wir, wie geplant um 13:30 h im historischen Braugasthof „Bräustübl“ einkehrten. Der Weg entlang der Salzach bis zu unseren Autos war dann unser Verdauungsspaziergang. Es war ein wunderbarer Tag. Vielen Dank an Harald für die gute zeitlich exakte Vorbereitung inkl. Reservierung unserer Plätze im Lokal und für die zuverlässige Bereitstellung der Sonne. Text von Dorothea Friemel, Fotos von den Teilnehmern. [gallery ids="17535,17536,17537,17538,17539,17540,17541" link="file" size="large" columns="5"]

Skitechnikkurs für Fortgeschrittene im Alpbachtal

Eines Sonntages im Januar standen 5 motivierte Skifahrer, bestehend aus Didi, Helmut, Monika, Jenny und Kathi bereit. Jenny chauffierte uns und unseren Leiter Thomas sicher ins Alpbachtal zum Skigebiet an der Pöglbahn. Auf der Piste angekommen, wiederholten wir die Skills aus dem Grundlagenkurs. Wir konzentrierten uns auf unsere Körperposition, auf die richtige Belastung der Ski und machten noch einige Übungen. Jeder war bestrebt, möglichst elegant auszusehen. So standen wir bald im Gelände. Der Schnee war teilweise tief und auch ziemlich zerfahren. Aber schließlich lernt man am Besten, wenn die Bedingungen nicht ideal sind. "Puiva kann ja schließlich jeder!"  Wir meisterten auch steilere Nordhänge mit wechselnden Schneequalitäten. Weiterhin waren wir um Eleganz bei der Abfahrt bemüht, was aber nicht durchgehend funktionierte... Auch wenn der ein oder andere mit dem Kopf nach unten im Schnee landete, kamen alle immer gut unten an. Und ein kleines bisschen Stolz keimte doch in dem ein oder anderen von uns auf - vor dem Kurs hätte man sich so manchen Hang nicht zugetraut. Und tatsächlich hatten wir gerade da den größten Spaß!  Es war ein lehrreicher, lustiger und auch sehr sonniger Skitag.  Danke an Thomas!  (Text: Monika Hofmeister; Fotos: Thomas Sebald, Didi Schönauer, Helmut Hofmeister, Monika Hofmeister)

Tour auf die Tristmahlnschneid bzw. Spitzstein

Als Schneeschuhtour auf die Tristmahlnschneid geplant, wurde auf Grund der geringen Schneelage umdisponiert. Stattdessen gingen wir bei Frühlingstemperaturen auf den Spitzstein (1.596 m). Vom Wanderparkplatz Sachrang ging es durch Wald und über Wiesen hinauf über das Spitzsteinhaus auf den Gipfel. Die Wege waren teilweise noch vereist und Grödl waren insbesondere bei steileren Abschnitten sehr hilfreich. Am Gipfel hatten wir einen fantastischen Blick auf das Inntal, über den Zahmen und Wilden Kaiser bis in die Zentralalpen. Der Abstieg über die Auer Alm gewährte uns noch einen Blick auf unser eigentliches Ziel, die Tristmahlnschneid. Bei unserer Einkehr in der Altkaser Alm genossen wir u. a. leckeren Kuchen, saßen draußen in der Sonne und wurden begleitet von Klängen eines Diatonischen Akkordeons. Der weitere Abstieg erfolgte über die Straße bzw. Forstweg zurück zum Parkplatz. Danke an Angelika für die gute Führung. Es war eine schöne Tour, die auf Grund der geringen Schneelage und der Wärme eher ein Gefühl von März als von Hochwinter erweckte. Bericht Dorothea Friemel, Fotos aus dem Teilnehmerkreis