Der Nar-Phu Trek in Nepal – Vortrag von Kurt Stemmer über eine beeindruckende Trekkingreise in ein vergessenes Tal

Wir, vier DAVler aus dem Landkreis Traunstein, sind auf unserer Trekkingreise erst ein Stück der Annapurna-Runde gegangen, dann ins einsame Nar-Phu Tal, bis wir über den Kang La – 5.320 m wieder zum Annapurna-Trail gelangt sind und auf diesem über den Thorong La mit 5.416 m bis Jomsom weitergewandert sind.

,Dabei haben wir in 12 Trekkingtagen, bei einer Gehzeit von 62 Stunden, 169 km zurückgelegt und hatten dabei nur einen halben Tag mieses Wetter.

Auf unserer Tour durften wir religiöse Feste und Riten erleben und einen spektakulären Flug durch das zweittiefste Tal der Erde überleben.

Lasst euch von Kurt Stemmer bei dieser Multivisionsshow auf eine spektakuläre Reise in eine faszinierende Region mitnehmen.

Termin ist Donnerstag, 26. November um 19.00 Uhr im Gartensaal in Burghausen!

Eintritt ist kostenfrei, Spenden sind erwünscht und gehen zu 100 % an den Verein Sano Madad mit Sitz in Altötting, der Hilfsprojekte in Nepal organisiert.

Ein sicherer Platz ist garantiert, wenn ihr euch hier anmeldet: Vortrag Nar-Phu Trek in Nepal

Dem Himmel so nah – unterwegs im Himalaya!

Begleitet mich auf ein Abenteuer direkt in das legendäre Khumbu Valley – mitten in das Herz der Mount Everest Region. Mein Ziel – die Besteigung der spektakulären Ama Dablam mit 6812 m – das sagenumwogene Matterhorn des Himalaya.

Von Lukla aus folgen wir zunächst dem berühmten Mount Everest Basecamp Trek, besteigen den Lobuche East mit 6119 m und werden hier mit spektakulären Panoramablicken auf den Mount Everest belohnt. Weiter geht es ins Basecamp der Ama Dablam. Winterliche Verhältnisse, eisiger Wind und herausfordernde Fels- und Eispassagen machen diese Expedition zu einem echten Härtetest.

Erlebt im Vortrag die Faszination des Höhenbergsteigens, packende Momente und die wilde Schönheit Nepals

Gabi Göbl berichtet am 22. Oktober um 19.00 Uhr im Bürgerhaus Burghausen von ihrem Abenteuer.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. Die Plätze sind begrenzt, darum hier kostenlose Tickets rechtzeitig sichern: Herausforderung Ama Dablam

Die 5000er Marke ist geknackt!

Mit Milea Rein konnte unsere Sektion im August ihr 5000es Mitglied begrüßen. Die jüngsteTochter der Familie Rein ist gemeinsam mit ihren Eltern Olga und Pavel, sowie ihren Brüdern Leon und Emilian, dem Alpenverein beigetreten. Die sportlich ambitionierte Familie hat dabeiein wichtiges Anliegen – bei ihren Bergtouren möchten sie gut abgesichert unterwegs sein und dabei die Vorteile einer Mitgliedschaft im Alpenverein genießen.
Die Familie Rein lebt seit 2012 in Burghausen. Bereits mit 21 Jahren, während seiner Bundeswehrzeit, entdeckte Pavel seine Liebe zu den Bergen. Nach einer längeren Pause zieht es ihn inzwischen wieder regelmäßig hinaus. Gemeinsam mit Freunden ist er gern in den Chiemgauerund Berchtesgadener Alpen unterwegs. Immer öfter begleiten ihn dabei auch seine beiden Söhne. Leon und Emilian sind ausgesprochen sportlich und betreiben neben dem Bergsportauch Jujutsu.
Doch bei aller sportlichen Ambition geht es der Familie um weit mehr, als das Erreichen eines Gipfels. Die Unternehmungen in den Bergen bieten Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen, die Natur bewusst wahrzunehmen und immer wieder Neues zu entdecken. Ein erlebnisreiches Highlight für die ganze Familie war eine gemeinsame, mehrtägige Hüttentour.
Bei einem Besuch in der Geschäftsstelle konnte die Familie einen ersten Eindruck über unser Vereinsleben gewinnen. Dabei wurde auch die kleine Bücherei besichtigt und die Möglichkeit vorgestellt, Bergsportmaterial auszuleihen.
Wir freuen uns, wenn die Familie Rein mit ihrer Mitgliedschaft die Angebote unserer DAV-Sektion in Zukunft gern wahrnimmt und wünschen Olga, Pavel und ihren Kindern schöne, erlebnisreiche und unfallfreie Unternehmungen in den Bergen.

Bericht und Foto: Gabi Wimmer

Jugendleiterausflug zur Bergwacht nach Bad Tölz

Am Sonntag, den 13.09., ging es für elf unserer Jugendleiterinnen und Jugendleiter nach Bad Tölz ins Ausbildungszentrum der Bergwacht.

Und da war erwartungsgemäß einiges geboten: Das Zentrum ist im Grunde ein riesiger Spielplatz für Bergretter – aber halt für den Ernstfall. Von der Gondelrettung über Wasserbecken und Trainingswände bis zur Rettung mit dem Hubschrauber kann dort so ziemlich alles geübt werden, was am Berg passieren kann.

Wir hatten das Glück, bei einem laufenden Einsatztraining zuschauen zu dürfen. Dank unserer beiden Bergwachtler Stefan und Tobi bekamen wir dabei auch gleich erklärt, welche Technik zum Einsatz kommt und wie die verschiedenen Rettungsabläufe funktionieren. Wir wissen jetzt jedenfalls, wie man einen Paraglider aus einem Baum bekommt und was passiert, wenn jemand aus einem Überhang gerettet werden muss. Vielen Dank fürs Herumführen und eure Zeit!

Und wenn man schon mal mit elf Leuten nach Bad Tölz fährt, muss man den Tag natürlich noch ein bisschen nutzen. Also ging es danach weiter in den Klettergarten nach Bad Heilbrunn. Ein paar schöne Routen waren dabei – und die erneute Erkenntnis: Plattenklettern macht nicht allen Spaß. 😉

Schön war’s!

Bergwoche 2026 in der Niederen Tatra

Die Bergwoche vom 30. August bis 6. September in der Niederen Tatra

 

Unser Lieblings – Busfahrer, Helmut, von der Firma Brodschelm, ebenfalls aktiver Teilnehmer der Bergwoche, brachte uns jeweils am Sonntag nach Liptovsky Jan und wieder nach Burghausen zurück. Nach dem Anmeldeprozedere im Hotel, nahmen wir unsere Zimmer in Besitz, für zwei Leute etwas klein, aber für alle mit Balkon! Unterstützung erhielt Harald wieder von den Wanderführern Jutta, Sabine, Hans und Max. Wir sagen „Danke“ für euren Einsatz und die tolle Führungsarbeit bei den Touren. In diesem Jahr gab es für uns in der Tatraregion jeden Tag optimales Wanderwetter!  Die anspruchsvollsten Wege führten auf den Krivan (Hohe Tatra, 2494 m), zum Ohnište (dem größten Felsentor der Slowakei), auf den Chopok und zum Gipfel des Dumbier, dem höchsten Berg der Niederen Tatra mit 2045 m ü.d.M. Wir besuchten auch die bekannteste Schauhöhle im Demänova Tal, die Freiheitshöhle. Wir fuhren in die Hohe Tatra nach Štrbské Pleso, erstiegen den Soliško und wanderten zum Popradske – und Jamské Pleso. Auch die Westliche Tatra war Ziel eines Tourentages, hier ging es auf interessanten Wegen zum Babky und zu den Mühlen im Kvačany-Tal. Eine Fahrt ging zum Slowakischen Paradies, hier erkundeten wir über viele Leitern, Treppen und Brücken, Klammen und Schluchten und die Bergwiese Klaštorisko. Einkehrmöglichkeiten waren bei vielen Wanderungen mit eingeplant. In unserem Hotel gab es Sauna, Hallenbad und Wellness. Das Frühstücks- und Abendbuffet bestach mit frischen und regionalen Speisen. Bei dieser großen Auswahl, war für jeden Geschmack etwas dabei und es wurde auch immer wieder aufgefüllt. Die Abende klangen stets in gemütlicher Runde aus. Großer „Dank“ geht an alle Teilnehmer der Bergwoche, für ihren unfallfreien, kameradschaftlichen und hilfsbereiten Zusammenhalt. Zu guter Letzt, waren alle so begeistert und des Lobes voll, was uns Organisatoren sehr freute. Wir möchten uns bei allen Teilnehmern noch einmal herzlichst, für die überraschende Anerkennung unserer Arbeit, bedanken! Harald und Angelika!

 

World Clean-Up Day: Erfolgreiche Müllsammelaktion am Bahnhof und der Kletterhalle

Trotz Nieselregen ließ sich unser kleines, aber tatkräftiges Team beim diesjährigen World Clean-Up Day nicht aufhalten. Unter dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“ wurde rund um den Bahnhofsparkplatz und den Parkplatz bei der Kletterhalle in Burghausen gründlich aufgeräumt.

Die Ausbeute zeigte schnell, wie wichtig der Einsatz war: Neben unzähligen Plastikverpackungen, Bierflaschen und Kronkorken wurde eine riesige Menge an Zigarettenkippen eingesammelt – ein toller Erfolg für die Umwelt und ein sauberes Burghausen!

Nach getaner Arbeit hatten sich alle Aktiven eine Stärkung verdient. Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen im Haus der Begegnung konnten sich die Helferinnen und Helfer im Trockenen aufwärmen, austauschen und die gelungene Aktion gemütlich ausklingen lassen.

NEU: Der WhatsApp-Kanal der Kletterhalle Burghausen

Ab sofort gibt es einen eigenen WhatsApp-Kanal der Kletterhalle Burghausen! Dort informieren wir euch schnell und unkompliziert über alle wichtigen Neuigkeiten rund um die Kletterhalle – zum Beispiel über neu geschraubte Routen, aktuelle Termine, Veranstaltungen und weitere wichtige Hinweise.

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Über das Schönbichler Horn – zwei Tage in den Zillertaler Alpen

Der Berliner Höhenweg zählt zu den eindrucksvollsten Höhenwegen der Zillertaler Alpen. Für uns standen am Wochenende 15./16. August zwei besonders schöne Etappen auf dem Programm: Von Parkplatz am Alpengasthaus Breitlahner zur Berliner Hütte und am nächsten Tag über das Schönbichler Horn hinunter zum Schlegeisspeicher.

Bei bestem Sommerwetter führte uns der Anstieg rund 790 Höhenmeter und 10 Kilometer durch das Zillertal hinauf zur eindrucksvoll gelegenen Berliner Hütte. Die unter Denkmalschutz stehende Hütte ist ein Erlebnis: Das große Foyer, die hohen, holzvertäfelten Räume und die historische Ausstattung lassen uns erst mal staunen. Fun Facts vom Hüttenpersonal zur Geschichte des Hauses: Im Jahr 1900 wurde eine Dunkelkammer eingerichtet, in der Bergsteiger ihre Fotos entwickeln konnten. Etwas später kamen sogar ein eigenes Postamt und eine Schuhmacherwerkstatt hinzu.

Aber genug gestaunt. Da wir nach Kaffee und Kuchen noch Zeit und Energie hatten, machten wir uns am Nachmittag noch auf den Weg zum Schwarzsee. Bei strahlendem Sonnenschein bot sich die Gelegenheit, sich im Bergsee abzukühlen.

Zurück auf der Berliner Hütte ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Bei Schweinsbraten und Käsespätzle konnten wir uns schon einmal für die deutlich anspruchsvollere Etappe am nächsten Tag stärken.

Am Drahtseil aufs Schönbichler Horn

An Sonntag Stand mit dem Schönbicher Horn auf 3.132 Meter der Höhepunkt unserer Tour an. Der Aufstieg wurde zunehmend steiler und führte uns schließlich in hochalpines Gelände mit interessanten Felsverwürfen. Besonders spannend wurde es im drahtseilversicherten Abschnitt kurz vor dem Gipfel. Hier war nicht nur Trittsicherheit gefragt – wir bekamen auch noch Gegenverkehr und mussten uns an einigen Stellen geschickt aneinander vorbeibewegen.

Oben angekommen wurden wir für die Anstrengung reichlich belohnt. Vom Schönbichler Horn hatten wir eine großartige Rundumsicht auf die Zillertaler Alpen, mit den vergletscherten Riesen wie dem Größen Möseler (3.480 m) oder dem Hochfeiler (3.510 m). Besonders beeindruckend war der Blick auf die Bergkette im Süden, die Grenze zu Italien.

Drohendes Gewitter

Allzulange konnten wir die Gipfelaussicht allerdings nicht genießen. Für den Nachmittag war Gewitter angekündigt. Beim Abstieg entschieden wir uns deshalb, auf eine Mittagspause an der Furtschaglhaus (2.295 m) zu verzichten und zügig Richtung Schlegeisspeicher weiterzugehen.

Das Timing passt: Kurz bevor wir den Speichersee erreichten, fielen tatsächlich die ersten Regentropfen. Damit hatte sich auch der Plan für ein zweites Bad an diesem Wochenende erledigt. Stattdessen entschieden wir uns für die deutlich trockenere Variante und kehrten in einem Forellenrestaurant ein.

Gut gestärkt ging es anschließend noch das letzte Stück zum Bus und vor dort zurück nach Burghausen.

Eine rundum schöne und entspannte Sommertour, mit einzigartigen Ausblicken, alpinem Nervenkitzel am steilen Gipfelaufstieg und vor allem eine sehr nette Gruppe mit Helmut, Monika, Michaela, Birgit, Renate, Carolin und Balázs.

(Bericht: Sandra Schüssel, Photos: Helmut, Sandra, Monika)

Olperer Überschreitung

Zu Dritt machten wir uns auf den Weg ins Zillertal. Vom Schlegeisspeicher begannen wir den Aufstieg zur Olperer Hütte. Dort angekommen waren wir erstmal beeindruckt von der langen Menschenschlange am Insta-Hot-Spot der Zillertaler Hängebrücke.

Wir nutzten allerdings den Nachmittag für ein sinnvolleres Vorhaben: der Suche des „neuen Zugstieges“ zum Tuxer Ferner.

Am Abend traf schließlich noch – nicht ganz zufällig – eine weitere 5er-Seilschaft aus Burghausen ein. Der Entscheidung war schnell getroffen, dass man sich am nächsten Tag gemeinsam auf den Weg machen würde.

Pünktlich um 5 Uhr standen alle bereit. Die ersten 1,5 Stunden kamen wir problemlos voran. Dann begann die Suche nach dem “neuen Weg“. Diese Suche führte uns durch wegloses, steinschlaggefährdetes, teilweise exponiertes Gelände. Hier blieb viel Zeit auf der Strecke, während wir unten am „alten Weg“ die anderen Bergsteiger gemütlich vorbeimaschieren sahen.

Irgendwann standen wir doch am Tuxer Ferner. An diesem Abschnitt ist nicht mehr viel von der ursprünglichen Bergwelt zu sehen: Wir fanden uns zwischen denmit Planen verhüllten Schneeresten und der mit Zivilisationsabfällen gespickten Skipiste wieder.

An der Wildlahnerscharte. wurde es wieder spannend: ein 40 Grad steiles, mit Spalten gespicktes Blankeiswandl gab es zu überwinden. Ausgerüstet mit vielen Eisschrauben konnten wir uns alle gemeinsam in drei Seillängen bis zum Felseinstieg hoch arbeiten.

Hier begann eine schöne abwechslungsreiche Kletterei. Teilweise unterstützten uns Metallbügel (sog. Entenschnäbel) beim Kraxeln. Dennoch war es sinnvoll den weiteren Aufstieg mit Seilsicherung zu gehen. Es war zu ausgesetzt. Etwas Stress verursachte in der Zwischenzeit ein einzelne drohende Gewitterwolke, die sich über uns festsetzte – aber zum Glück dann doch weiter zog.

Am Gipfel angekommen, hielten wir uns aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht lange auf. Der Riepengrat für den Abstieg lag noch vor uns und verlangte auch noch unsere volle Aufmerksamkeit.

In angenehmer Kletterei kamen wir bis zu einer Abseilstelle. Von hier gelangten hier wir schnell auf den sogenannten Schneegupf. Im Anschluss an der Schneefeldquerung suchten wir uns wieder durch gefühlt endloses Blockgelände bis hinunter zum Wanderweg der uns zur Hütte leitete.

Hier gab es für alle noch eine schnelle Stärkung und einen Olperer-Gipfel-Schnaps vom Wirt. Die letzte Stunde Abstieg stand uns noch bevor. Kurz nachdem wir mit unserem schweren Gepäck am Auto ankamen, begann es schon leicht zu regnen.- Was haben wir für ein Wetterglück!

Vielen Dank Martin für die hervorragende Führung der Tour. Dank auch an allen Mitstreitern: Helmut Felicia, Andi, Franziska, Katharina und Jonas. Es war mir ein Vergnügen mit Euch. Und ich behaupte, diese einmalige, abwechslungsreiche und fordernde Tour wird uns allen in Erinnerung bleiben.

Was wir heute gelernt haben:

  • Eine vermeidliche 6-7 Std Tour kann sich in Null-Komma-Nichts auf die doppelte Zeit hinziehen, wenn die Umstände entsprechend sind
  • Nicht jedem Geheimtipp eines Hüttenwirtes über die Wegfindung muss man Glauben schenken
  • Wetterglück ist oft essentiell für das Gelingen einer Tour – wir hatten an dem Tag unglaublich viel Glück.

(Text: Monika Hofmeister, Photos: Martin Peuckert, Andi Grünwald, Monika Hofmeister)

Jahresabschluss Geckos

Miteinander klettern – miteinander, zusammen wachsen. Nichts könnte das Jahr in der Kinderklettergruppe „Geckos“ besser beschreiben. Starteten wir September 2024 noch mit allen Teilnehmern kletternd im Toprope, durften wir Trainer im Verlauf des Jahres regelrecht zusehen, wie die Kinder an Kraft, Geschicklichkeit und Biss dazugewannen, und im Juli diesen Jahres schon fast alle sich an den Vorstieg wagten und im Sichern im Toprope so geschickt waren, dass wir teilweise nicht mal mehr hintersichern mussten.

Und ein Kletterjahr mit so vielen positiven Eindrücken wollten wir, wie bereits auch letztes Jahr, gebührend abschließen. Da im letzten Jahr der mobile Hochseilgarten der Naturfreunde Hochburg-Ach bei den Kindern großen Anklang fand, meldeten wir uns dieses Jahr erneut an. Und es war wieder ein abwechslungsreiches, tolles Programm geboten – von der Jakobleiter über die Highline bis hin zum Flying Fox und vielem mehr… Dies durfte alles am Nachmittag (nach einer ausgiebigen Wanderung vormittags) absolviert werden. Bei Traumwetter konnten sich alle nach Herzenslust verausgaben.

Zurück in der Halle musste natürlich im Boulderraum der optimale Platz fürs Schlaflager gefunden und alles fein säuberlich angeordnet werden – nur um sich im Anschluss wieder unten im Außenbereich der Kletterhalle in den Bau eines selbst erdachten Parcours mit Hilfe von kleineren Seilen, Exen und anderen Hilfsmitteln zu stürzen. Wir Trainer hatten uns im Vornherein einige Gedanken über mögliche Aktivitäten für den Abend gemacht – nur um festzustellen, dass die Kinder das gar nicht brauchten, sondern selbst eine unglaubliche Kreativität und tolle Gruppendynamik zeigten!

Kulinarisch wurden wir liebevoll mit Pizza von Familie Berger versorgt, und bei einer Hallenübernachtung kann man auch schon mal Abends um halb 10 noch zur Eisdiele wandern… Und natürlich durfte auch zum Abschluss dass in Gruppen allseits bekannte „Werwolf“-Spiel nicht fehlen!

Nach einer zugegebenermaßen kurzen Nacht gings nach dem Frühstück im gleichen Tempo des Vortags weiter – bis durchs Abholen ein natürliches Ende gegeben war. Sowohl für die Kinder als auch für uns Trainer war es eine rundum gelungene Aktion, die uns als Gruppe gestärkt und sehr viel Freude gemacht hat!

(Text:Viktoria Bössenroth, Bilder: Viktoria und Jenny)